21.10.2010 - 19:00

Ernährung / Diätformen

Ernährung
An dieser Stelle möchte ich Auszüge aus einer Vorlesungsreihe des Fachbereichs Sportwissenschaft der Universität Hamburgs zum Thema Ernährung und Diätformen wiedergeben:
Schätzungsweise 40% der Deutschen sind zu dick. Jedes vierte Schulkind hat heute schon Übergewicht und die Tendenz ist weiter steigend. Dabei handelt es sich nicht nur um ein rein ästhetisches Problem. Die Folgen für die Gesundheit sind verhängnisvoll: immer mehr Menschen erkranken an den sogenannten Zivilisationskrankheiten Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes mellitus. Auch das Risiko, an Gicht, Thrombosen, Gelenkerkrankungen und Gallensteinen zu leiden, steigt bei Übergewicht erheblich an. Die Hauptursachen sind vor allem falsche Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel. In der heutigen Medienlandschaft wird der Abnehmwillige mit einer schier unüberschaubaren Vielzahl von Diäten (man schätzt über 500 Diäten) , mit so klangvollen Namen wie Wohlfühl-, Vitamin-, Immun- oder Astro-Diät u.v.a., konfrontiert. Die meisten dieser Diäten vermitteln dem Verbraucher den Eindruck, sie seien gesund, weil ausgewogen und nach den neusten Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft komponiert, und garantieren zudem innerhalb kürzester Zeit, viele Kilos abzunehmen. Zum größten Teil sind diese Diäten aber schlichtweg eine grobe Verbrauchertäuschung, vor allem dann, wenn sie mit irgendwelchen pseudowissenschaftlichen Argumente daher kommen ( z.B. Fettdiäten wie die Dr. Atkins-, Lutz-, u.a. oder Proteindiäten wie die Hollywood-, Mayo-, Max-Planck, -Stress-, u.a.). Weil diese Diäten gegen alle wissenschaftliche Erkenntnissen und biologischen Gegebenheiten des Menschen verstoßen, kann es auch nicht wundern wenn das folgende Zitat von Albert Stunkard (Psychiatrieprofessor an der Universität von Pennsylvania) voll zutrifft:

"Von denjenigen, die sich zu einer Diät entschlossen haben, brechen die
meisten ab. Von jenen, die bleiben, nehmen die wenigsten ab. Von jenen, die abnehmen, nehmen die meisten wieder zu."


Diätformen
1. Brigitte-Diät
Kostzusammensetzung:
Energie 1000 bis 1500 kcal/Tag
Eiweiß normal
Fett fettarm
Kohlenhydrate (KH) normal
Ernährungsmedizinische Bewertung:
Vollwertige Ernährung bei richtiger Zusammenstellung, die Versorgung mit
essentiellen Nährstoffen bei Tageskostplänen ist gesichert
Vorteile:
Es wird streng nach Plan gekocht - Wer nicht kochen kann: Rezepte sind leicht und beliebig kombinierbar, sehr wenig Fett. Individuelle Speiseplangestaltung möglich ,abwechselungsreich durch saisonbezogene Rezepte ausreichende Nährstoffzufuhr ist gesichert
Nachteile: arbeits- und zeitaufwendig (einkaufen, kochen),
Langfristiger Erfolg: dauerhafte Erfolgsaussichten, da beim Abnehmen
Ernährungsumstellung erlernt werden kann
Gesamturteil: Die Brigitte-Diät ermöglicht den Einstieg in eine langfristig gesunde
Ernährungsweise. Zu empfehlen für alle, die sich gerne an Rezepte halten.

2. Atkins-Diät
Kostzusammensetzung:
Energie ist nicht reduziert
Eiweiß reichlich (unbegrenzt erlaubt), Milch und Milchprodukte (außer Käse) sind verboten bzw. nur in geringer Menge erlaubt)
Fett reichlich (unbegrenzt erlaubt)
d.h. tierische Produkte werden bevorzugt wie Fleisch, Wurst, Fisch, Käse und Eier.
Kohlenhydrate sehr wenig. KH-reiche Lebensmittel sind verboten oder mengenmäßig begrenzt. Zur Gewichtsabnahme sollen pro Tag 10-50g
Kohlenhydrate aufgenommen werden. Bei Gewichtskonstanz sind lediglich 60 g Kohlenhydrate
täglich erlaubt
Sonstiges: Vitamin- und Mineralstoffpräparate werden empfohlen
Ernährungsmedizinische Bewertung:
Mangel an Vitamine des B-Komplexes, Vitamin C, Carotinoide, Magnesium, Kalium,
sowie für funktionsfördernde Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. aufgrund der extremen Nährstoffrelation
Vorteile:
Gute Sättigung durch hohen Fettanteil
Nachteile:
Hohe Aufnahme von Cholesterin, gesättigten Fettsäuren und Purinen (hohes
gesundheitliches Risiko bei Fettstoffwechselstörungen und Gicht)
geringe Zufuhr von Ballaststoffen (Verdauungsprobleme möglich)
kein Lerneffekt in bezug auf ausgewogene Ernährung (d.h. kein Langzeiteffekt durch
Umstellung der Ernährungsgewohnheiten)
Langfristiger Erfolg:
Die erzielte Gewichtsabnahme lassen sich in der Regel auf einem mit der Zeit aufkommenden Widerwillen gegenüber der fettreichen und wenig
abwechslungsreichen Kost erklären.
Durch die mangelnden Aufnahme der Kohlenhydrate und die hohe Fettzufuhr zur
Zunahme von Fettsäureabbauprodukten, den sog. Ketokörpern (= ketogene Kost).
Ein Anstieg der Ketonkörperkonzentration im Blut dämpft das Appetitempfinden, so
dass auch das auch diesem Grund die Lebensmittelzufuhr und damit die
Kalorienaufnahme reduziert werden. Bei einer Atkins-Diät kann es zur Azidose und
einem Zusammenbruch der Säuren-Basen-Regulation kommen. Unter Umständen
muss dann ärztlich eingegriffen werden.
Gesamturteil: abzulehnen!

3. Hay´sche Trennkost
Das Konzept der Hay´sche Diät geht auf dem amerikanischen Arzt Howard Hay
(gest. 1940) zurück, der, selbst schwer nierenkrank, zu Beginn dieses Jahrhunderts
eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise suchte.
Zwei Grundideen:
1. Basische LM essen und so sich vor Übersäuerung schützen
2. Trennung der Kohlenhydrate und Eiweiße, können nicht zusammen verdaut
werden "Mische nicht das ,was die Natur nicht gemischt hat"
Kostzusammensetzung:
Die Kohlenhydrate und Eiweiß können nicht gemeinsam verdaut werden und dies
führt zu einer Übersäuerung Ihres Körpers. Laut Dr. Hay soll Ihre Lebensmittelauswahl zu 75 bis 80 % Prozent aus basenbildenden Lebensmittel, wie
Obst, Salat und Gemüse und zu 20 bis 25 % aus säurebildende Lebensmitteln wie
Vollkornprodukte, Fleisch, Fisch, Käse und Fett bestehen.
Proteine und KH sind in getrennten Mahlzeiten zu verzehren
Biorhythmik des Stoffwechsels d.h. Proteine mittags und Kohlenhydrate abends
Vorteile: Die Trennkost ist energie- und fettarm. Sie enthält hauptsächlich Gemüse,
Salate und Obst, die vor allem roh verzehrt werden.
Nachteile: Da der Konsum von Getreideprodukten aller Art, von Kartoffeln sowie
Fleisch, Fisch, Milch und Käse deutlich eingeschränkt werden soll, ist eine
Minderversorgung mit Vitamine der B-Gruppe, mit Selen, Zink, omega 3-Fettsäuren
eventuell Vitamin C (Zitrusfrüchte) und Kalzium, Mg, Eisen und Jod wahrscheinlich.
Langfristiger Erfolg: Durch geringer Kalorienaufnahme ist ein langfristiger Erfolg
gesichert.
Gesamturteil: Fakt: Das Enzymsystem Ihres Magens ist so angelegt, dass
Kohlenhydrate und Eiweiß problemlos gleichzeitig verdaut werden können, da
Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut und Gewebe konstant halten.
Außerdem enthalten fast alle Lebensmittel als Beispiel Hülsenfrüchte, Getreide und
Milch sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate.
Wenn Sie Ihre Ernährung umstellen und hauptsächlich Obst, Gemüse und Salat
verzehren und gleichzeitig auf Fleisch, Wurst, Käse, Süßigkeiten sowie auf Alkohol
verzichten, werden Sie auch ohne Trennung der Kohlenhydrate und Eiweiße
abnehmen.
Übrigens für Sportler völlig ungeeignet: Getreide und Getreideerzeugnisse kommen
viel zu kurz. Diese sind gerade für Ihre Energiegewinnung wichtig. Außerdem sind
sie Träger essentieller Nährstoffe wie B-Vitamine, Magnesium, Eisen und Selen.

4. Max-Planck-Diät
Diät zum Abnehmen (stammt trotz des Namens nicht vom Max-Planck-Institut)
Kostzusammensetzung:
Eiweiß viel (7 Eier/Woche, viel Fleisch), wenig Milch und Milchprodukte
Wenig Kohlenhydrate, wenig Fett
Obst, bestimmte Gemüsesorten in z.T. beliebiger Menge
Ernährungsmedizinische Bewertung:
die Versprechungen sind unsinnig (weder der Gewichtsverlust von 8 kg in 2 Wochen
noch die Stoffwechselveränderung, dass mehrere Jahre lang kein Gewichtsanstieg
mehr erfolgt, sind möglich) ausreichende Nährstoffzufuhr ist nicht gesichert
insbesondere für Jod, essentielle Fettsäuren, Calcium, Ballaststoffe) kein Lerneffekt
für gesündere Ernährung
Vorteile: schnelle Gewichtsabnahme durch exakten plan für 2 Wochen
Nachteile: Irreführende Versprechen das reduzierte Gewicht 2 Jahre zu halten. Bei
Fettstoffwechselstörung gefährlich
Langfristiger Erfolg: Nicht zu erwarten. Als Dauerernährung nicht vorgesehen. Kein
Lerneffekt hinsichtlich gesunder Ernährung
Gesamturteil: abzulehnen

Prof. Dr. Volker Schusdziarra
vom Medizinischen Klinikum rechts der Isar : Bei schnellen Schlankheitskuren ist Vorsicht geboten. Eine einseitige Nährstoffversorgung führt auf Dauer zu Mangelerscheinungen. Und nach Ende der Diät beginnt meist ein Teufelskreis. Der Körper hat seinen Energiebedarf auf die geringere Nährstoffzufuhr eingestellt und her
Puntergeregelt. Wird jetzt wieder normal gegessen, speichert der Körper die zusätzlichen Nährstoffe in den Fettdepots, "für die nächsten schlechten Zeiten". So entsteht der sogenannte Jojo-Effekt.
Doch auch Gruppenprogramme (Weight-Watchers, Kosten: 15 € Anmeldegebühr (!) 11 € pro Treffen (!) , deren Beratung auf eine dauerhaft ausgewogene Nähstoffzusammensetzung zielt, schlagen häufig fehl.
Den Grund sehen Experten in den übertriebenen Erwartungen der Teilnehmer. Man muss sich ganz einfach auf fettärmere Kost konzentrieren : Kalorienzählen ist vorbei und auch zu kompliziert. Anstatt der Bratwurst kann es das Schweineschnitzel sein, Salzstangen anstatt Erdnüsse und Reiskekse mit Schokogeschmack anstatt Schokolade, würden den Kaloriengehalt schon reduzieren.
Der Professor äußerte sich positiv über Trainingsprogramme für gesunden Lebensstil und erfolgreiches Gewichtsmanagement im Internet, zu finden unter
http://www.lean-and-healthy.de von der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaft.
Wirklich langfristig und gesund abnehmen kann nur, wer seinen bisherigen Lebensstil komplett umstellt und dazu muss man zuallererst innerlich bereit sein. Denn schlanke Menschen haben meist auch eine andere Einstellung zur Ernährung. Sie essen nur, wenn der Magen wirklich knurrt, genießen jede Mahlzeit als Pause und sind wählerischer. So führen ausgewogene Ernährung und reichlich Bewegung auch dauerhaft zum Erfolg.

Abschließend noch einpaar TIPPS
Nichts ist wichtiger für die Erhaltung der Gesundheit als eine gesunde Ernährung. Sie kann auch den Alterungsprozess beeinflussen. Als Nebenprodukt entstehen beim Stoffwechsel aggressive Substanzen, die die Zellen schädigen können. Die Menge dieser sogenannten freien Radikale kann durch eine ungesunde Lebensweise (Zigaretten, mangelnde Bewegung, Stress, ungesunde Ernährung usw.) vergrößert werden, so dass es dem Körper schwerer fällt, diese "Schädlinge" in Schach zu halten. Die Folge: Zellen sterben und der Körper altert schneller. Antioxydantien sind die Gegenspieler der freien Radikale. Sie können sie neutralisieren und so Zellschäden vermeiden. Sie sind besonders in frischem Obst und Gemüse enthalten. Ernährungsexperten empfehlen, fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag zu sich zu nehmen. So schützt man die Zellen und kann der Alterung entgegen wirken, aber auch Krankheiten bis hin zu Krebs vorbeugen. Gesünder als die in Deutschland übliche Küche sind die asiatische und auch die der Mittelmeerländer. Man ist dort weniger Fett und ist so besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt, mehr Obst und Gemüse liefern Vitamine und Ballaststoffe, und auch das klassische Dreigespann Knoblauch, Olivenöl und Rotwein kann vor Krankheiten schützen und der Alterung entgegen wirken.

Die 10 Regeln des DGE


Vollwertig essen hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse 10 Regeln formuliert, die Ihnen helfen, genussvoll und gesund erhaltend zu essen.

Vielseitig essen
Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt. Merkmale einer ausgewogenen Ernährung sind abwechslungsreiche Auswahl, geeignete Kombination und angemessene Menge nährstoffreicher und energiearmer Lebensmittel.

Reichlich Getreideprodukte - und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Verzehren Sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarmen Zutaten.

Gemüse und Obst - Nimm "5" am Tag …
Genießen Sie 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart, oder auch eine Portion als Saft - idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit: Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (z. B. Carotinoiden, Flavonoiden) versorgt. Das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit tun können.

Täglich Milch und Milchprodukte;
ein- bis zweimal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist wegen des hohen Beitrags an verfügbarem Eisen und an den Vitaminen B1, B6 und B12 vorteilhaft. Mengen von 300 - 600 g Fleisch und Wurst pro Woche reichen hierfür aus. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.

Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Fett liefert lebensnotwendige (essenzielle) Fettsäuren und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Fett ist besonders energiereich, daher kann zu viel Nahrungsfett Übergewicht fördern, möglicherweise auch Krebs. Zu viele gesättigte Fettsäuren fördern langfristig die Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette (z. B. Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Achten Sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food- und Fertigprodukten meist enthalten ist. Insgesamt 70 - 90 Gramm Fett pro Tag reichen aus.

Zucker und Salz in Maßen
Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel, bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z. B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und wenig Salz. Bevorzugen Sie jodiertes Speisesalz.

Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken Sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser - ohne oder mit Kohlensäure - und andere kalorienarme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.

Schmackhaft und schonend zubereiten
Garen Sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett - das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.

Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen
Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Auch das Auge isst mit. Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das macht Spaß, regt an vielseitig zuzugreifen und fördert das Sättigungsempfinden.

Achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung
Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30 bis 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen Sie sich wohl und fördern Ihre Gesundheit.

Quelle: DGE

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