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Die die
Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt Alarm. Mehr als eine Milliarde
Menschen auf der Welt sind übergewichtig oder fettleibig, aber "nur" 800
Millionen untergewichtig. Mehr als die Hälfte aller Deutschen sind zu
dick. Neben dem Bewegungsmangel spielt die Ernährungsweise und so das
zunehmende Gewicht eine große Rolle. 14 Millionen Kinder in Europa sind
übergewichtig, 3 Millionen davon sogar fettleibig.
Wir fahren zuviel mit dem Auto, stehen regungslos auf den Rolltreppen,
sitzen zuviel vor dem Fernseher oder dem Computer, fahren mit dem
Fahrstuhl in den 1. Stock rauf und sogar wieder runter. Ja, wie soll
denn da das Herz, der Kreislauf und der Stoffwechsel angeregt werden?. Die
Folge sind erhöhte, Blutwerte, Bluthochdruck, erhöhter Blutzucker und
bauchbetontes Übergewicht, Mediziner bezeichnen das "Tödliche Quartett"
auch als "Metabolisches Syndrom .
Jedes dieser Faktoren schädigt unsere Blutgefäße, sodass Arteriosklerose,
Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge sein kann. Mehr Bewegung und
weniger Kalorienaufnahme würden das Herzinfarkt- und das
Schlaganfallrisiko deutlich senken. Auch die Fettverteilung spielt bei den
Risiken eine entscheidende Rolle. Beim sogenannten "Birnentyp" mit
Fettpolstern hauptsächlich an Hüfte und Gesäß ist das Risiko niedrig, der
sogenannte "Apfeltyp" mit Fettpolstern im Bauchbereich, hat ein erhöhtes
Risiko an Diabetes mellitus Typ 2 und an Herz-Kreislauf-Krankheiten zu
erkranken. Ein Teufelskreis.
Was ist zu tun?.
Es müssen die Lebensgewohnheiten geändert werden!. Der technische
Fortschritt hat unsere körperliche Belastung drastisch reduziert, wir
müssen gegensteuern. Treppen steigen, Rolltreppen meiden, alle Wege bis 2
km laufen, alles andere bis wenigstens 10 km mit dem Fahrrad fahren. Bei
Bahnfahrten eine Station früher aussteigen und den Rest zu Fuß gehen. Auf
süße Getränke wenn möglich verzichten, lieber auf Mineralwasser oder
Apfelschorle zurückgreifen, auch mal ein Bier oder ein Glas Wein zum Abend
sind nicht verboten, nur nicht regelmäßig. Die meisten Kalorien liegen im
Alkohol!.
Wenn gleichzeitig auf eine ausgewogene, ballastreiche Ernährung d.h. wenig
Fleisch, 2x Fisch, viel Gemüse und Obst umgestellt wird, ist der erste
Schritt getan. Fatal wäre, wenn jetzt Ungeduld aufkommen würde. Alles
braucht seine Zeit, von 0 auf 100 geht nichts.
 
Wie kann es weiter gehen?.
In Verbindung mit richtiger Ernährung hilft Ausdauertraining, aber auch
Krafttraining, Übergewicht abzubauen und somit diesen Risikofaktor in den
Griff zu bekommen. Für diesen Zweck gibt es bestimmte Übungen, die man zu
Haus (Standfahrrad, Hantel- und Bauchmuskeltraining, Liegestütze) oder im
Freien (Nordic Walking/Walking), durchführen kann. Auch Laufen (Jogging)
ist eine natürliche Bewegungsart, die bis ins hohe Alter mit Begeisterung
ausgeführt werden kann. Allerdings nicht bei Übergewicht, weil die
Gelenkbelastung zu hoch wäre. Also erst abspecken. Der Ideale Trainingsort
ist aber auch ein Fitness-Studio, das nicht nur ideale Geräte zum
gezielten Training der verschiedenen Muskelgruppen, sondern auch Betreuung
durch qualifizierte Trainer anbietet.
Fettverbrennung und Fettabbau, was ist das?.
Unser Körper verbraucht Tag und Nacht Energie um sämtliche
Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Die Hauptenergiequelle stellt dabei
Traubenzucker (Glukose) dar, in Ruhe überwiegt jedoch die Verbrennung
freier
Fettsäuren.
Man verbrennt relativ gesehen umso mehr Fett, je weniger
intensiv die körperliche Belastung ist. Aber aufgrund des niedrigen
Energieumsatzes ist die absolute Menge an verbranntem Fett gering.
Der
Energieverbrauch ohne jegliche körperliche Belastung ist der Grundumsatz
(GU). Bei einem 80 kg schweren Mann beträgt der GU ca. 1700 kcal (900+10xKG/24 Stunden) und bei einer 60 kg schweren Frau ca. 1100 kcal
(700+7xkg/24 Stunden).
Der größere GU beim Mann erklärt sich aus der größeren Muskelmasse, der GU
ist auch vom Alter abhängig. Je intensiver die körperliche
Belastung, desto weniger trägt Fett prozentual zur Energiegewinnung bei,
es wird mehr Glukose verbrannt. Die verbrauchte Energie steigt mit zunehmender
körperlicher Belastung, es ändert sich lediglich das prozentuale
Verhältnis, wie viel Fett oder Traubenzucker (Glukose) verbrannt wird.
Fettabbau
Entscheidend für den Abbau von Körperfett ist letztlich nur ein höherer
Kalorienverbrauch mit negativer Energiebilanz pro Tag/Woche/Monat. Fettverbrennung wird
irrtümlich mit der Reduktion von gespeichertem Körperfett, also
"Fettabbau" verwechselt. Fettverbrennung ist die Energiebereitstellung in
Ruhe und läuft rund um die Uhr ab. Ist also die Energiebilanz über den Tag
negativ, holt sich der Organismus in Ruhe die noch benötigte, aber
"fehlende" Energie aus dem Fettgewebe. In Ruhe verbrennen wir fast
ausschließlich Fett ("schlank im Schlaf").
Das bedeutet, dass der geringere relative Anteil der Fettverbrennung an
der Energiegewinnung meist einer größeren absoluten Menge an verbranntem
Fett entspricht, als es beim reinen "Fettstoffwechseltraining" der Fall
ist.
Um den Körperfettanteil reduzieren zu können, trainiert man nicht bei
einer bestimmten Herzfrequenz (z.B 130) wie oft von Trainern vorgegeben,
die Herzfrequenz kann individuell sehr unterschiedlich sein. Je intensiver
die Belastung, desto mehr Energie pro Zeiteinheit wird verbraucht.
Natürlich setzt intensives Ausdauertraining einen guten Trainingszustand
voraus, den muss man sich aber erst antrainieren.
Folgendes Beispiel habe ich unter dieser Adresse gefunden:
www.dr-moosburger.at
Zwei übergewichtige Damen besuchen vier mal wöchentlich ein Fitnessstudio
und ”strampeln” dabei jeweils eine
Stunde auf dem Fahrradergometer, die eine im Fettstoffwechselbereich mit
einer Herzfrequenz von z.B. 110 bis
120/min, die andere mit einer etwas höheren Intensität, z.B. bei einer
Herzfrequenz von 140 bis 150/min.
Nach zwei Monaten hat die Dame, die im vermeintlich optimalen
”Fettabbaubereich” trainiert hat, weniger an
Gewicht verloren als ihre Kollegin, da diese nicht nur mehr Kalorien
verbraucht hat, sondern auch mehr Fett verbrannt
hat. Damit ihr ”Fettabbautraining” gleich effektiv wie das ihrer Kollegin
ist, sprich um gleich viel Energie (Kilokalorien)
zu verbrauchen und gleich viel Fett abzubauen, müsste sie die
Belastungsdauer ihrer offensichtlich zu wenig intensiven
Trainingseinheiten deutlich verlängern!
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Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird.
Das Geheimnis besteht darin, nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den
Jahren mehr Leben zu geben ("Add life to years, not just years to life"!).
Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Faktor, der unser Älterwerden zu
bereichern und ihm mehr "Leben" zu geben vermag. Es gilt, die Freude an
der Bewegung zu finden bzw. sie sich zu erhalten.
(Das ist nicht von mir !)
Interessant ist noch dieser
link:.
www.dr-kurscheid.de
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dann TV&Radio anklikken
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